Besuch des CSU Ortsverbandes Kirchdorf

CSU Ortsverband Kirchdorf

Der CSU Ortsverband Kirchdorf besuchte kürzlich den Zweckverband zur Wasserversorgung der Rottenburger Gruppe, um sich vom Ersten Vorsitzenden Hans Weinzierl aktuelle Informationen zum Lebensmittel Nr. 1 dem Trinkwasser aus erster Hand einzuholen.

 

Zunächst ging es im Allgemeinen um die Herkunft des Trinkwassers, welches in Kirchdorf aus der Leitung fließt. Nur wenige Teilnehmer wussten, dass es sich um Wasser aus dem Staatsforstgebiet südlich von Unterlauterbach handelt. Die beiden Brunnen, welche vom Wasserzweckverband dort betrieben werden, liefern ausgezeichnet gute Qualität mit niedrigen Nitrat- und Pflanzenschutzmittelwerten. Das Rohwasser, vorwiegend aus dem Brunnen II, wird in den Hochbehälter „Oberlauterbach“ und von dort über die Hauptleitung bis Kirchdorf gefördert. Da jedoch auch die 4 Brunnen des Brunnengebietes Pattendorf in den Trinkwasserhochbehälter Oberlauterbach einspeisen, ist nicht auszuschließen, dass auch Wasser aus dem Pattendorfer Gewinnungsgebiet in Kirchdorf aus dem Hahn kommt.

 

Der Betriebsleiter des Zweckverbandes Herr Wand konnte bei der späteren Besichtigung der auf dem Betriebsgelände 2015 errichteten Aktivkohle-Filteranlage versichern, dass durch die schonende Behandlung der Aufbereitungsanlage alle im Rohwasser enthaltenen Schadstoffe, hier ist das mit Desethylatrazin bezeichnete Abbauprodukt des Pflanzenschutzmittels Atrazin als Hauptbelastung zu nennen, eliminiert werden. Die für den menschlichen Verzehr so wichtigen Mineralien wie Kalzium und Magnesium verbleiben im Wasser.

 

Beeindruckt waren die Teilnehmer neben der riesigen Filterhalle und den darin stehenden 3 haushohen Filterbehältern mit je 35 m³ Volumen auch von den beiden edelstahlausgekleideten Wasserkammern (550 m³ Inhalt) und den schwergewichtigen Förderanlagen sowie dem Notstromaggregat im Maschinenhaus des Zweckverbandes.

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