Felderrundfahrt der Arbeitsgemeinschaft Trinkwasserschutz RoL

Felderrundfahrt Juli 2020Dr. Marlene Gruber

v.l.: Wasserberater Kellnberger u. Biberger

Die Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft Trinkwasserschutz RoL trägt weiter Früchte. Weil in den vergangenen Jahren aufgeschlossene Landwirtinnen und Landwirte Versuche zur mechanischen Beikrautregulierung durchgeführt haben, um der Belastung unseres Grundwassers mit Pflanzenschutzmitteln entgegenzuwirken, hat sich im Getreideanbau die Striegeltechnik in unserer Region mittlerweile etabliert.

Aber nicht nur die Minderung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes beschäftigt die Arbeitsgemeinschaft Trinkwasserschutz. Auch die Auswaschung von Nitrat ist ein großes Thema in der Landwirtschaft. Deshalb lag unser Fokus bei der diesjährigen Felderrundfahrt auf der bedarfsgerechten Maisdüngung, dem Anbau von Zwischenfrüchten und dem Projekt „Wasserschutzbrot“.

Besichtigt wurden der sog. Wasserschutzweizen, den die Familie Strixner in Niederhatzkofen angebaut hat, eine Maisfläche, auf der ein Versuch zu abfrierenden und überwinternden Zwischenfrüchten durchgeführt wurde, und eine Maisfläche, bei der die organische Düngung in den stehenden Bestand ausgebracht wurde. Außerdem wurde die entsprechende Technik von Landwirt Anton Lorenzer jun. und dem Geschäftsführer des Maschinenrings Landshut-Rottenburg vorgestellt. Die Fachberater für Gewässerschutz Hermann Kelnberger und Christoph Biberger zeigten den interessierten Besucherinnen und Besuchern mithilfe von Versickerungsringen die Auswirkung von Verdichtungen im Boden auf die Wasseraufnahmefähigkeit bei Starkregenereignissen.

Der Wasserzweckverband Rottenburg bedankt sich bei der Stadt Rottenburg für die Organisation sowie beim Busunternehmen Amberger für das kostenlose zur Verfügung stellen des Buses!

Unser Dank geht auch an alle Mitwirkenden der ÄELF Landshut und Abensberg, des Maschinenrings, der Regierung von Niederbayern, des LKP und an die Vertreterinnen der Landwirtschaft.